Achtung! Die Howtos stammen aus der Zeit vor 2006 und sind nur noch aus historischen Gründen online!
Dies sind normale tar-Archive. Ausgepackt werden sie am besten nach /usr/adsm:
# cd /
# for i in <Pfad zu Archiven>/ip21*; do tar xvf ${i}; done
für sh, bzw. für csh:
# cd /
# foreach i ( <Pfad zu Archiven>/ip21* )
? tar xvf ${i}
? end
Die dabei enstandenen Dateinen in /tmp kann frau getrost
ignorieren oder löschen.
SCO speichert Informationen über gemountete Dateisysteme in der Datei /etc/mnttab, die sich mit folgendem perl-Skript:
Dieses habe ich aus einem alten Linux-ADSM.HOWTO geklaut und ein paar Fehler mehr eingebaut. Eine Ungereimtheit darin ist allerdings original. Wer sie findet darf's mir per email mitteilen und nichts gewinnen. (Oder bis zu Ende lesen, wo sie noch eine Rolle spielen wird.)
Doch nun zu Heiterem:
SCO ist ein Abkömmling des Hauses SystemV, und als solcher socketlos.
(Die haben da 'was anderes: Streams.) - Nun, nicht ganz. Es existiert
ein Socket-API, eine Schnittstelle zu Streams. Und es existieren
spezielle devices für diese Schnittstelle, von denen für uns nur
/dev/socksys wichtig ist.
Ich habe mir die IBCS2-Emulation nicht wirklich angesehen, weiß daher nicht, was wie wirklich geschieht, sondern nur, dass sco-Programmen, soferne sie netzig aktiv werden wollen, dieses device brauchen. Richten wir es also ein
# ln -s /dev/null /(emul|compat)/ibcs2/dev/socksys(/emul: OpenBSD; /compat: FreeBSD)
Was immer von diesem device sonst noch erwartet wird: Null reicht für den Betrieb völlig aus (Nichts wäre zuwenig).
dsm.sys:
SErvername <Irgendein schmucker Name> COMMmethod TCPip TCPPort 1500 TCPServeraddress <Hostname des ADSM-Servers> nodename <dein Nodename> passwordaccess generate inclexcl /usr/adsm/excl.list virtualmountpoint /usr/ports virtualmountpoint /usr/src
dsm.opt:
domain / /usr /var /home
excl.list (die verhindert, dass der Client jeden Schrott sichert):
exclude /.../* include /etc/.../* include /var/.../* include /home/.../* exclude /.../tmp/.../* exclude /.../.netscape/cache/.../* exclude /.../*coreZu allen möglichen weiteren Optionen fragen Sie Ihr Manual oder Ihre ADSM-Administratorin (wir freuen uns immer, wenn wir zur Clientkonfiguration befragt werden).
# cd /usr/adsm # ./dsmc incrementalPasswort wird korrekt eingegeben, alle in dsm.opt angegebenen Dateisysteme werden durchforscht und wenn nötig gesichert. Nach einer bis 60 Minuten (oder mehr) sollte der Spuk vorbei sein.
Sehen wir, was er gesichert hat:
# cd /usr/adsm # ./dsmc query filespaceUnd das sieht dann so aus:
Num Last Incr Date Type File Space Name
--- -------------- ---- ---------------
1 05/28/2001 00:11:17 ¤Ú¿ßÌÉ¿ßèɿߣ` /
2 05/28/2001 00:14:55
º¿ßÅA /home
3 05/28/2001 00:12:40 P·¿¿ A /usr
4 05/28/2001 00:13:17 P·¿¿¤A /var
Davon abgesehen, dass ich wieder einmal sichern sollte, scheint der
Client seltsame Ansichten darüber zu hegen, was ufs/ffs sein sollte.
Das Problem ist: er weiss es wirklich nicht. Auch nach im Web
einsehbaren man-pages wird diese Information in /etc/mnttab
nicht gespeichert, zumindest wurde es dies früher nicht, die Manuals
neuerer OpenServer- und UnixWare-Versionen scheinen auf anderes
hinzudeuten. Warum diese Information trotzdem von mtab2mnttab.pl
ausgelesen wird, habe ich den Autor nicht gefragt.
Unbrauchbar ist das Ergebnis des Backups trotzdem nicht: Der Client holt die Daten auf jeden Fall auch wieder zurück, liefert sie ans Dateisystem aus, dem es wiederrum schnurz ist, was der Client glaubt, das er da zurückliefert. Da ich nicht weiß, ob SCO über ufs/ffs überhaupt Bescheid wissen kann, bin ich auch nicht imstande an dieser Stelle anzugeben, ob diese Prozedur trotz oder wegen Tarnen und Täuschen funktioniert - es klappt auf jeden Fall.
Tja, so war das. So bin ich auf den SCO-Client gekommen.
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